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Angefragt: Ist Jesus für ALLE Sünden gestorben?

Als Menschen unterscheiden wir gerne zwischen „kleinen“ und „großen“ Sünden. Es ist schließlich ganz klar, dass ein Mord mehr Konsequenzen als ein Diebstahl hat oder ein Ehebruch mehr als ein Wutausbruch. Dennoch ist selbst eine „kleine“ Sünde eine Abkehr von Gott (Jakobus 2,10), die letztlich zum Tod führt (Römer 6,23).

Jesus macht deutlich, dass unsere Worte und sogar unsere Gedanken bereits Sünde sein können, und dass wir dafür verantwortlich sind (Matthäus 5-7). In dieser Sache sitzen wir also alle in einem Boot – ob „guter“ Durchschnittsmensch oder Gefängnisinsasse!

Die gute Nachricht ist aber, dass JEDE Sünde vergeben werden kann, wenn wir sie bereuen und Gott bekennen (1. Johannes 1,9). Jesus ist für die „kleinen“ wie für die „großen“ Sünden gestorben! Wir dürfen sein gerechtes Leben für uns in Anspruch nehmen, weil er den Preis für unser Leben am Kreuz bezahlt hat (Johannes 1,29).

Die Bibel berichtet uns von Menschen, die in der Vergangenheit schwere Sünden begangen haben: Mose war ein Mörder, David ein Ehebrecher und Mörder, König Manasse hat einmal seine Kinder den Göttern geopfert, Petrus hat Jesus verleugnet, Paulus hat bei der Steinigung von Stephanus freudig mitgeholfen und andere Christen ins Gefängnis überliefert. Als Menschen hätten wir wohl alle Mühe, solche schlimmen Vergehen zu verzeihen! Doch ihnen allen ist vergeben worden, weil sie aufrichtig bereut und sich zu Gott gewendet haben. Das gibt auch uns Hoffnung, die wir ebenfalls Fehler begehen oder in der Vergangenheit Schuld auf uns geladen haben (Römer 3,22-24; Micha 7,18-19; Jesaja 1,18).

Luise Schneeweiß

 

Bild 84
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